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Herzlich Willkommen auf dem Weihnachts-Inselchen

Poesie, Fotos und mehr zu Weihnachten


 

..:~~ Wettbewerb ~~:..

Wettbewerb:

Im Jahre 2012 gab es keinen Wettbewerb, jedoch wurden folgende neue besonders gute Gedichte eingereicht:


Weihnachtslied

Fernab vom Einkaufsrummel
der Hektik, dem Getummel
fühle ich Töne in mir schwingen
wie ein Lied tief in mir klingen

Gebannt horch in den Klängen
den himmlischen Gesängen
lass Stille in mir walten
tiefen Frieden sich gestalten

Im hellen Kerzenschein
ahne ich Gottes ew´ges Sein
im schlichten Festtagskleid
tönt das Lied der Weihnachtszeit

@Sonja Rabaza, Weihnachten 2012

Weihnachtswunder

Adalbert, der kleine Bär,
schaute hin und schaute her.
Ob da nicht zwei kleine Händchen
Von `nem Buben oder Mädchen
Ausgestreckt nach ihm verlangen.
Schaut in Augen voller Bangen,
ganz versteckt im hinteren Regale
ausgezeichnet als `ne Ware:
wiewohl er doch eine Seele habe.
Und ganz plötzlich, oh, wie Wunder
Räumt man vorderes Geplunder
Das da noch im Wege steht,
so als hätte es der Wind verweht
weg von Bärchens Angesicht.
Endlich fällt auf Bärchens Fell
Soviel Licht, es ist gar hell
Und nun sehen Kinderaugen
Adalbertus: kaum zu glauben.
Heute ist der Heilig-Abend.
Ein kleines Mädchen steht
ganz einsam vor dem Bären
Dieses Bärchen ist gar schön.
Weiches Fell und braune Augen,
die zum Träumen grade taugen
in der kalten Winterzeit.

@ B. Dölker

Immer zur Weihnachtszeit

Immer zur Weihnachtszeit
denk ich mit ein bisschen Wehmut zurück
an dieses Weihnachtsglück.
Wenn ich mit den Kindern sang
und sie lauschten
gerne meiner Ziehharmonika Klang.
Wundervoller Keksduft den Raum einhüllte
der Kinder Bitte zum Naschen ich erfüllte.
Vom Christkind erzählte
Geschichten ganz leis
und ihre Backen
wurden dabei ganz heiß.
Bastelten
Geschenke voller Freud
für alle möglichen Leut'.
Nähte dann für mich
noch schnell ein Kleid
für die festliche Weihnachtszeit.
Zuletzt dann heimlich
ich den Christbaum schmückte
der Kinder Augen damit entzückte.
Schön dass ich das durfte erleben
konnte den Kindern all meine Liebe geben.
Denke mit ein bisschen Wehmut
an diese Zeit zurück
in der ich erlebte so viel Glück.

© Gabriela Erber

Versuchter Totschlag der Heiligen Nacht

Was bitte hat die Stille Nacht
denn Provozierendes gemacht?
Was hat sie dir denn angetan,
dass Du sie greifst so dreist heut an?

Mit virtuellen Spiel-Soldaten,
worauf die Welt kann kaum noch warten.
Ein neues Handy auf Kosten der Armen…
Wie lang ist der Nutzen - deckt das denn die Dramen?

Du lockst mit allerkleinstem Preis,
klopfst Menschlichkeit so windelweich,
und durch die bunte Leuchtreklame
entweiht er sich - der heil’ge Name.

Machst aus dem zauberhaften Sinn
den Gag fürs neue Marketing.
Ganz ohne Skrupel, bar Gespür
denkst an der schnöden Mammon’ Kür.

Bin doch nicht blöd - mein lieber Freund.
Bei Dir gehört mal aufgeräumt!
Dein Motto gehört umgetauft:
Nur blöde ist, wer’s trotzdem kauft.

© Torsten Jäger




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Auf dem Inselchen-Forum wurden in den vergangenen Jahren öfter weihnachtliche Wettbewerbe unter wechselnden Themen durchgeführt.

Der Siegertext 2009 war:

Tannenduft


Aus duftend grünen Tannenzweigen

binde ich dir einen Kranz

froh auf Wolkenträume schreitend

erahn ich weihnachtlichen Glanz



Schmücke ihn mit roten Kerzen

stecke Zapfen an den Rand

drücke zarte weiße Blüten

in ein gold´nes schmales Band



Fühl beim flackernd Kerzenschein

tiefen Frieden in mir keimen

Licht lässt mich voll Hoffnung sein

Segen zweigt aus allen Reimen

(c) Sonja Rabaza


Siegertexte der vergangenen Jahre waren:

Weihnacht in Kindertagen

Manchmal erzählt der Wind aus meinen Kindertagen,
als mir die Nächte noch viel länger schienen
und ach wie kurz die Tage waren.
Da lag Weihnachten oft im weißen Glanz.
Im Hause war es warm und es schien Licht.
Und wie es dann so war,
als man sich noch so freute,
aufs Weihnachtsfest.


War nicht die Zeit davor die schönste Zeit,
Adventszeit, mit dem Duft von Weihnacht
in der Küche,
die Zeit der Bratäpfel,
der Duft von Spekulatius, von Gewürzen,
so wie der Weihrauchduft einst jene
Nacht, in der das Kind geboren,
so unterschied von andren Nächten.


Für mich war es die schönste Zeit,
wenn meine Mutter mich um Hilfe bat,
da wurde Teig geknetet
und in der Küche lag der Hauch
von Koriander und von Nüssen.
Dann fand ganz heimlich auch
so manche Köstlichkeit den Weg zum Mund.


Es war die Freude auf das Weihnachtsfest,
das damals noch viel mehr war als nur Schenken.
Und oft noch kehren meine Sinne
in diese Zeit zurück, die mir so viel bedeutet.
Dann schließe ich die Augen,
dann dringt der Duft mir wieder in die Nase,
so wie es damals war, als ich so voller Stolz
und voll Erwartung auch meinen Teil
dazu gab zu dem großen Fest.


(c) André Steinbach


Warten auf Weihnacht

Dezember öffnet seinen Himmel,
Kristalle tanzen weihnachtlichen Reigen.
Und Bäume hüllen ihre Zweige, Rinden
in ein zerbrechliches Gespinst
aus klarer Luft und Reif.


Noch aber hat kein Schnee
den weiten Weg
zu Wald und Flur gefunden.
Und nur der Vogel Rauhreif
pudert jetzt mit seinem zarten Flaum
ganz hastig Wege, Felder ein.
Träumt einsam seinen Kindheitstraum
von klarer Luft und kalten Tagen.


Weihnacht ist jetzt auch schon ganz nah.
Von überall her
klingen schon die ersten Weihnachtslieder,
ein weihnachtlicher Duft
vermischt sich mit kristallner, klarer Luft
voll Freude auf den Weihnachtsabend.
Die Weihnachtsmärkte spiegeln ihren Glanz
in großen Kinderaugen
weit über stille Häuser,
stille Straßen.

(c) André Steinbach



Ägypten

Es war letzte Weihnachten. Wie immer wurde unter dem Tannenbaum die Krippe aufgestellt und dieses Mal gab es von den Großeltern als Beigabe zwei Kamele. Sie machten sich gut inmitten der Krippenlandschaft, groß mit arrogantem Blick standen sie da und ließen die Schafe samt ihren Hirten, die sich wie jedes Jahr wieder um das Kind in der Krippe versammelt hatten, völlig verblassen.
Und mit diesen Kamelen begann es. Carolina, mit ihren fünf Jahren schon alleinige Beherrscherin des gesamten Haushaltes verliebte sich hemmungslos in diese mächtigen Tiere. Stundenlang konnte sie vor der Krippenlandschaft stehen, mit den Kamelen Auge in Auge Zwiesprache halten, sie schienen ihr tausend Dinge aus ihrer Heimat zu erzählen, die Carolina tief beeindruckten, sonst aber niemandem zugänglich waren. Und abends legte sie die Kamele schlafen. Man hätte meinen sollen, sie würde ihre Lieblinge mit ins eigene Bett nehmen, aber nein, die Kamele hatten ihr wohl erzählt, dass sie sich in ihrem eigenen Zuhause am wohlsten fühlten und sich vom täglichen Zwiegespräch hier am besten erholen konnten.
Weihnachten ging wie jedes Jahr vorüber und Carolina weinte bitterliche Tränen, als die Zeit kam und die Kamele in der großen Krippenpappschachtel verschwinden sollten, um hier ein Jahr lang auszuruhen.
Und nun begann es. Täglich erzählte Carolina Geschichten, die ihr die Kamele erzählt hatten und diese endeten immer mit dem Satz: Ich habe meinen Freunden versprochen, ihre Familie in Ägypten zu besuchen und ihr zu berichten, dass sie es bei uns gut haben. Jeden Tag, wochenlang, monatelang: „Ich habe meinen Freunden versprochen, ihre Familie in Ägypten zu besuchen und ihr zu berichten, dass sie es bei uns gut haben“.
Wen wundert es da noch, dass nichts anderes übrig blieb, als im Sommer einen Urlaub nach Ägypten zu buchen. Carolina hatte die Macht über die Familie endgültig an sich gerissen, niemand konnte ihre tägliche gebetsmühlenähnliche Beschwörung noch länger ertragen.
Und so fanden wir uns denn alle in einem Flugzeug nach Ägypten, nicht um wie andere Leute ein paar erholsame Wochen am herrlichen Sandstrand zu verbringen, Pyramiden zu bestaunen oder die Wunder der Wüste zu entdecken, nein wir waren unterwegs, um der Familie von Carolinas Freunden Gutes von ihren Angehörigen zu berichten.
Es kam wie es kommen musste, Carolina verbrachte ihre Tage Auge in Auge mit den Familienangehörigen unseres höckerigen Krippenpersonals und versank glücklich und zufrieden im Zwiegespräch mit ihnen. Einziger Unterschied zu Weihnachten, sie legte die Kamele abends nicht schlafen, das machten diese von ganz alleine.
Aber auch dieser Urlaub in Ägypten ging zuende, es gab viele heiße Tränen und doch traten wir den Rückflug ohne Widerspruch von Seiten Carolinas an, denn sie musste ja ihren Freunden zuhause von der Verwandtschaft berichten. Still saß sie im Flugzeug, wir waren wohl dieses Mal nicht würdig, zu erfahren, welche Geschichte ihr ihre neuen Freunde in Ägypten erzählt hatten.
Aber sie platzte beinahe, es war nicht zu übersehen. Ihre Botschaft an die in der Krippenpappschachtel eingelagerten Kamele musste überbracht werden, musste aus ihr raus, sonst würden wir nicht mehr glücklich werden bis das nächste Weihnachten kam.
Und so kam es, dass die Krippenkamele bereits im Spätsommer ihre mitverpackten Schafe und Hirten verlassen durften und die Zeit bis Weihnachten in Carolinas Zimmer verbrachten, wo sie ihnen fast ohne Unterbrechung das erzählte, was die Angehörigen ihrer Freunde sie zu erzählen beauftragt hatten.
Was für ein Glück, dass Klapperschlangen und Eisbären nichts in einer Krippenlandschaft verloren haben.

© maria braig



Advents- und Weihnachtszeit in Kinderaugen

Schon weit vor Weihnacht spiegeln sich
Sehn-Süchte in den Kinderblicken
Ob Online-Werbung, Shopping-Tour
Der Lichterglanz in Ladenräumen
Lässt Kinder von den Dingen träumen
Die ständig in ihr Blickfeld rücken

Nicht nur den Weihnachtsbaum zu schmücken
Ihn aussuchen, mit Papa kaufen
Die Vorfreude wenn Mama, Oma
Zur Weihnachtszeit erfüll´n die Luft
Mit Glücksgefühlen, Weihnachtsplätzchenduft
Lässt´s Wasser im Mund zusammenlaufen

Allerlei Gebäck zuhaufen
Vanillekipferl heimlich naschen
Auf Opas selbst gemachter Krippe
Die Weihnachtsengel blankzureiben
All das wird im Gedächtnis bleiben
´nen Blick auf das Geschenk erhaschen

Wo noch gelingt ein Überraschen
Und Lieder nicht nur von CDs erklingen
Die Weihnacht nicht nur Ladenkassen füllt
Die Liebe nicht nur Hand und Magen
Lebt Christus nicht als Christkind nur in Sagen
Um Kindern Hoffnung – die nur kostspielig – zu bringen

© Bärbel Maiberger



Brücke zur Hoffnung

In diesem Jahr ist für Sabrina alles anders und nichts ist mehr wie es sonst stets im Advent war. Da brutzelt kein Bratapfel im Ofen und im ganzen Haus erstrahlt kein Fenster im festlichen Schmuck.
Wozu auch? Ihr Leben scheint sinnlos, denn sie hat vor kurzem die Diagnose Krebs gestellt bekommen. Nur noch wenige Monate werden ihr vergönnt sein.
Und Sabrinas Lebenswille, er ist nicht mehr groß, denn auch der Ehemann verließ sie.
Nunmehr fehlt ihr einfach die Kraft zum Weiterleben.

Sabrina irrt ziellos durch die Straßen ihres Wohnortes, erblickt die geschmückten Häuser und die wundervoll dekorierten Schaufenster. Erinnerungen an längst vergangene glückliche Zeiten tauchen vor ihren Augen auf und ein wehmütiges Lächeln huscht über ihr Gesicht.
Sie läuft weiter bis zu dem großen Park, wo es kalt und dunkel ist. Die Ruhe dort genießt sie.
Auf einer Bank bemerkt sie einen Mann, der neben sich ein paar Plastiktüten stehen hat und in der Hand eine Flasche Schnaps hält.

„Ob das wohl alles ist, was er besitzt?“ Ihre Gedanken fliegen. „Und was habe ich?“ Einsamkeit und Angst bemächtigen sich ihrer.
In Eile läuft sie weiter, ohne Ziel, bis zu der großen Brücke nahe der Autobahn. Es ist, als zöge ein Magnet sie dorthin.
Von der Brücke sieht sie hinunter auf den regennassen Asphalt, hört das Vorbeirauschen der Autos. Ängstlich umklammern ihre Hände das Geländer.
Alles wäre schnell vorbei, wenn sie springen würde! Nur ein Sprung!
Schwindel ergreift sie. Sabrina schließt die Augen.

Plötzlich spürt sie eine Hand auf der Schulter, wendet erschrocken den Kopf und erkennt jenen alten Mann, der vorhin auf der Bank gesessen hatte. „Nicht doch, junge Frau“, murmelt der Alte, „egal, was noch kommt, es lohnt nicht, denn das Leben ist doch schön.“ Dann ist der Mann wieder fort, geräuschlos, wie er gekommen ist.
Kleine Schneeflocken berühren Sabrinas Gesicht, setzen sich auf ihr Haar und kühlen die gedankenschwere Stirn.
Sabrina findet in die Wirklichkeit zurück, atmet tief durch und denkt: „Hast Recht, alter Mann, aufgeben – das wäre feige!“
Ein Ruck geht durch ihren Körper und die Gedanken sprühen Hoffnungsfunken.

Sie begibt sich auf den Heimweg und denkt: Wenigstens dieses eine Weihnachten möchte ich noch feiern... ich weiß, es wird mein letztes sein...
Entschlossen betritt sie ihr Haus, holt Kerzen aus dem Schrank, zündet sie an und legt dazu ihre Lieblingsmusik auf. Nun sucht sie alle weihnachtlichen Sachen zusammen und schmückt das ganze Zimmer.
Sie schaut in den Spiegel und betrachtet ihre Augen, die nun lebendig strahlen.
Und vor dem Fenster wirbeln die Schneeflocken.

War es der Weg heute – war es die Brücke, die über Angst und Einsamkeit zur Hoffnung führte?
Mit einem sanften Lächeln schiebt Sabrina einen Bratapfel in den Ofen.

© Silvia Grad
http://www.musenstuebchen.de/


Der Tannenbaum

Wisst ihr noch, in hellem Glanze,
strahlte einst der Tannenbaum,
wenn die Lichter angezündet,
war es uns als sei´s ein Traum.

Dieser Duft vom Wachs der Kerzen,
füllte aus den ganzen Raum,
Seligkeit lag in den Herzen,
sahen wir den Lichterbaum.

Strohsterne und rote Äpfel,
Zuckerkringel hingen dran.
Oben an des Baumes Gipfel,
eine Spitze wundersam.

In den Zweigen saß ein Vöglein,
fein und lieblich anzuschaun.
Eine Krippe unterm Baume,
das war unser Kindertraum.

Ochs und Esel standen friedlich,
sahen auf das Kindlein hin.
Schäfchen zupfte an dem Stroh,
das dort aus der Krippe hing.

Und der helle Stern erstrahlte,
über allem ringsherum.
Es erschien uns wie ein Märchen,
lange, lange ist es her.
© ChT

http://www.lesetraum.beep.de
http://www.chico2011.beep.de



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Das gemeinsame Lichterfest

Winter – die Zeit der Ruhe, Besonnenheit und inneren Einkehr. Es wird früh dunkel; die vierte Adventskerze ist verlöscht und schon steht Weihnachten vor der Tür. Aus so manchem Haus steigt verlockender Duft von Zimt und Bratäpfeln bis auf die matt beleuchteten Straßen der Vorstadtsiedlung.
Sabina zieht sich die Mütze tief ins Gesicht. Morgen ist Heilig Abend und es ist kalt geworden. Es hat sogar ein bisschen geschneit, aber die kleinen Eiskristalle sind in der Mittagssonne hinweg geschmolzen. Jetzt weht ein rauer Ostwind, der durch ihren dicken Mantel dringt und in jede Pore ihres Körpers zieht. Sabina schiebt ihre Hände tief in die Manteltaschen. Die Tüte mit den selbst gebackenen Keksen hängt schwer an ihrem Arm. Nur noch ein paar Meter, dann ist sie endlich am Ziel.
Eine etwas mollige Frau mit dunklen, zurück gebundenen Haaren öffnet ihr die Tür.
„Bei dem kalten Wetter wagst du dich noch nach draußen?“, ruft Frau Osinsky erstaunt. Schnell schiebt sie Sabina in die warme Stube. „Hereinspaziert, mein Kindchen. Leg deinen Mantel ab und wärme dich ein wenig auf. Ich werde Josepha holen, sie freut sich sicher sehr, dich zu sehen.“
Während Frau Osinsky hurtig die Treppe nach oben läuft, zieht Sabina die große Schachtel mit Gebäck aus ihrer Plastiktüte und stellt sie auf den Tisch. Zimtsterne, Vanillekipferl und Spekulatius. Sofort zieht weihnachtlicher Duft durch das Wohnzimmer von Osinskys. Ob ihnen das überhaupt Recht ist, überlegt Sabina. Schließlich feiern sie kein Weihnachten. Doch ehe sie lang überlegen kann, kommt Josepha hereingestürmt.
„Zimtsterne – wow! Meine Lieblingskekse!“ Sofort stürzt sie sich auf das weihnachtliche Gebäck. „Endlich etwas Leckeres und nicht nur Berliner! Bei uns gibt`s zur Zeit nur Fettgebackenes.“
Ich mag eigentlich gerne Berliner“, sagt Sabina und beobachtet ihre Freundin dabei, wie sie sich die Zimtsterne schmecken lässt. „Sag mal, ihr feiert doch euer Fest dieses Jahr auch um die gleiche Zeit wie wir Weihnachten?“
Josepha nickt und kaut eifrig weiter. „Richtig“, nuschelt sie. „ Am 25. Dezember zünden wir die erste Kerze mit dem Diener, der mittleren Kerze, an. Du weißt ja, jeden Tag eine weitere, bis alle neun Kerzen an unserer Chanukkia brennen – genau an Neujahr! Gut getimt, nicht wahr?“
„Was ich schon immer mal fragen wollte: Wieso fällt eurer Chanukka nicht immer auf das gleiche Datum?“, fragt Sabina neugierig. „Letztes Jahr war es doch vor Weihnachten, stimmt`s?“
„Wir richten uns nach dem Mondkalender“, ist plötzlich Frau Osinskys Stimme zu hören. „Dadurch verschiebt sich das Datum jedes Mal. Damit es nicht zu heftig wird und wir schon im Oktober Chanukka feiern müssen, wird alle sieben Jahre ein zusätzlicher Mondmonat eingeschoben. Somit halten wir die ganze Angelegenheit im Gleichgewicht“, sagt sie lächelnd.
„Mondkalender?“, echot Sabina. Davon kann sie sich gar keine Vorstellung machen.
„Nun ja“, erklärt Frau Osinsky geduldig, „ du kennst doch den Vollmond. Und den Neumond, wenn er mit einer schmalen Sichel am Himmel steht, nicht wahr?“
Sabina nickt. Bei Vollmond hat ihre Mutter immer Kopfschmerzen und kann nicht schlafen.
„Unser Monat beginnt mit dem Neumond und dauert 28 Tage. Euer Kalender aber sieht 30 oder 31 Tage für einen Monat vor. Aus diesem Grund verschieben sich unsere Feiertage nach eurer Rechnung ein wenig.“
„Ist das nicht altmodisch, so ein Mondkalender?“, fragt Sabina.
„Wieso?“, ruft Josepha laut, „er ist im Einklang mit der Natur. Ich frage mich überhaupt, warum ihr Christi Geburt im Winter feiert! Jesus lag in einer Krippe im Stall und die Schafe weideten draußen, das ist doch um diese Jahreszeit gar nicht möglich!“
Frau Osinsky winkt die dreizehnjährigen Mädchen mit einer beschwichtigenden Handbewegung zu sich heran. „Ehe eure Diskussion ausufert, mache ich einen Vorschlag: Was meint ihr dazu, wenn wir dieses Jahr Weihnachten und Chanukka zusammen feiern?“
Verblüfft sehen sich Sabina und Josepha an.
„Das ist nicht möglich“, meint Sabina und zieht ihre Stirn kraus. „Die Juden glauben doch nicht an Jesus.“
„Wir feiern die Befreiung unseres Tempels, den die Griechen vor langer Zeit verunreinigt hatten“, sagt Josepha. „Damals wurde ein kleiner Behälter mit Öl gefunden, das noch koscher war. Mit diesem Öl entzündete man die Lichter der Menora und es reichte normalerweise für einen Tag, aber dieses Mal hielt es acht Tage lang, bis wieder neues Öl aus Oliven gepresst werden konnte. Ein Wunder war geschehen und wir feiern es jedes Jahr aufs Neue. Mit Jesus hat es tatsächlich nichts zu tun.“
Frau Osinsky sieht die Mädchen nachdenklich an. Sie haben Recht, denkt sie, doch im gleichen Atemzug antwortet sie leise: „Chanukka heißt auch Lichterfest. Ihr Christen zündet viele Kerzen an, die am Weihnachtsbaum leuchten und Frieden in die Welt tragen sollen. Wir machen das gleiche, nur nicht an einem Baum, sondern an einem Kerzenleuchter. Auch wir wollen nur eins – Frieden.“
Sabina springt auf und ist ganz aufgeregt. „Natürlich! Warum bin ich nicht sofort darauf gekommen? Meine Mutter hat mir neulich einen Bericht aus Amerika vorgelesen. Dort feiern manche Juden und Christen schon länger ihre Feste zusammen. Sie nennen es Weihnukka!“
Josepha überlegt einen Moment, dann bekommt auch sie vor Begeisterung rote Flecken im Gesicht. „Das hört sich echt gut an! Super! Dann feiern wir auch Weihnukka …“
„… und steuern ein kleines bisschen zum notwendigen Frieden bei, der in unserer Welt so dringend nötig ist“, fügt Frau Osinsky hinzu und greift zum Telefonhörer. „Ich rufe deine Mutter an“, meint sie zu Sabina, „obwohl ich mir sicher bin, dass sie einverstanden ist.“

Anmerkung der Autorin: Weihnukka wird inzwischen auch in Deutschland gefeiert. Es gibt viele gemischte Familien, das heißt, Ehen zwischen Juden und Christen, die sich am amerikanischen Beispiel orientieren und beide Feste zusammenlegen. Von Pfarrern und Rabbinern wird diese Entwicklung nicht gerne gesehen. Ihre Meinung ist, dass die Feste zu verschieden sind. Allerdings geben sie zu, dass jeder den anderen achten solle. Wie man es auch handhabt – eine gemeinsame Sache bedeutet einen weiteren Schritt zum Frieden. Und den wollen die meisten von uns. Verschiedene Religionen sollten nicht trennen, sondern versinnbildlichen, dass unterschiedliche Wege existieren, um zum gleichen Ziel zu gelangen.

© Leah Schurr, 2005

http://www.daleth-page.de/

Die ängstliche Schneeflocke

Es war eine kalte Winternacht und der Frost wehte als eisiger Nordwind über das Land. Ein sternenklarer Himmel zog sich von Horizont zu Horizont. Nur eine einzelne Wolke hatte der Nordwind mitgebracht und blies sie langsam über karge Berge und trockene Ebenen. In der Wolke wirbelten die Schneeflocken wild durcheinander. Sie jubelten voller Vorfreude, denn es würde nicht mehr lange dauern und sie konnten endlich die Wolke verlassen und ihre lange Reise zur Erde hinab beginnen. Nur eine winzig kleine Schneeflocke verbarg sich im hintersten Teil der Wolke und rührte sich nicht. Zitternd sah sie ihren Freundinnen zu, wie sie ungeduldig umhertanzten.
Eine aufgeregte Schneeflocke kam ganz dicht an ihre winzige Kameradin heran und fragte sie: „Warum hast du dich denn hier verkrochen?“
„Och“, antwortete die winzige Schneeflocke zögernd, „ich hab keine Lust zu tanzen.“
„Ja, freust du dich denn nicht?“
„Worauf soll ich mich denn freuen?“
„Na, endlich aus dieser Wolke raus zu kommen!“, rief die Schneeflocke und wirbelte um ihre Kameradin herum.
„Ich will aber die Wolke gar nicht verlassen.“
„Ha! Ha! Ha!“ Die Schneeflocke brach in ein schallendes Gelächter aus.
„Hier ist es doch schön! Was soll ich denn dort draußen?“ Es klang ein kleines bisschen trotzig. Die herumwirbelnde Freundin hörte auf zu lachen und kam ein bisschen näher. „Frei sein!“
Die winzige Schneeflocke antwortete nicht, aber sie zitterte noch ein wenig stärker als zuvor.
„Glaub mir, es ist deine Bestimmung“, flüsterte die Kameradin ihr zu und tanzte vergnügt davon.
Die winzige Schneeflocke konnte nicht glauben, dass gerade sie dazu bestimmt war, diese Wolke zu verlassen, um zur Erde hinab zu schweben. So hielt sie sich weiter verborgen und hoffte, dass der Atem des Engels sie nicht erreichen würde. Doch dann sah sie den Engel erscheinen. Er blähte seine Backen, blies mit aller Kraft in die Wolke und wirbelte alle Schneeflocken hinaus in den dunklen Winterhimmel. So sehr sich die winzige Schneeflocke mühte, vor dem Atem des Engels konnte sie sich nicht verstecken. Bebend spürte sie, wie sie aus der Wolke hinausgetragen wurde und dann fing sie auch schon an zu fallen.
Es wurde still um sie her. Der unendliche Sternenhimmel wölbte sich über ihr und der Mond stand so klar und tröstend zwischen den vielen Sternenlichtern, dass sie sich plötzlich gar nicht mehr so sehr fürchtete. Neugierig sah sie nach unten. Finster lag die Erde unter ihr. Nur hier und da entdeckte sie Berge und Felsen im schwachen Licht des Mondes. Als sie der Erde näher kam, erkannte sie die Lichter eines kleinen Dorfes. Es schien ihr, als schwebe sie genau auf dieses Dorf zu, doch der Nordwind nahm sie ein Stück mit sich und trug sie über das Dorf hinweg. Immer tiefer fiel sie, der Nordwind ließ von ihr ab und dann landete sie sacht auf dem Dach einer etwas abseits stehenden Hütte. Reglos blieb sie liegen und lauschte den Geräuschen, die aus dem Innern der Hütte kamen. Scharren hörte sie und Schnauben, ein dumpfes Stampfen und das leise Murmeln von Menschen. Plötzlich erklang ein wunderbarer Gesang. Doch diese Weise kam nicht aus der Hütte. Die winzige Schneeflocke konnte nicht erkennen, woher die Stimmen kamen, sie schienen alles zu durchdringen, jeden Berg und Fels, die Hütten und alle Himmel waren erfüllt von diesem zauberhaften Gesang. Die winzige Schneeflocke suchte den Himmel ab nach dem Ursprung dieser Weise. Da entdeckte sie einen großen hell leuchtenden Stern, der genau über der Hütte stand und sein goldenes Licht auf sie herab sandte. Die winzige Schneeflocke bestaunte voller Ehrfurcht den strahlenden Stern, lauschte entzückt der himmlischen Melodie und spürte plötzlich wie alle Furcht von ihr wich. Mit einem Mal erkannte sie, dass es eine ganz besondere Nacht war an der sie teilhaben durfte und sie wurde erfüllt von tiefer Freude und Dankbarkeit.
(c) Sandy Green

http://www.sandy-green.de/html/die_autorin.html

Weihnachten von Claudia WoitzelWeihnachten? Jeder und jede empfindet es anders. Hier habe ich meine Gedanken dazu aufgeschreiben (jedenfalls einige).

Weihnachten damals, danach und heute (Erinnerungen und Gedanken)

Als ich Kind war:
Weihnachten steht vor der Tür? Oh, das bedeutet wieder lieb sein (ist ja nun gar nicht so einfach), Zimmer aufräumen (oh nein, nicht doch schon wieder), mich beobachtet fühlen (das Christkind sieht alles), Wunschzettel schreiben (fürs Christkind)

Dann am Weihnachtsabend:
Gespannte Erwartung (ob ich lieb genug war?), Vorfreude (lieb? Na ja, mit einigen Ausnahmen), Streit mit meinem Bruder (mahnender Mutterblick), immer noch Erwartung (das dauert und dauert), Abendessen (hab eigentlich keinen Hunger), Tisch abräumen (vorher kommt das Christkind nicht), Geschirr spülen (ja, auch als Kind, wenigstens am Weihnachtsabend), wieder warten (wo sind Mama und Papa?), immer noch warten (laufen die durchs Haus?), Schritte im Flur (dürfen Mama und Papa den Weihnachtsmann sehen?)

Bescherung:
Wir gehen ins Wohnzimmer (das ist das erste Highlight, weil eigentlich ist das nur für Besuch), Der Weihnachtsbaum strahlt (den haben wir heute Nachmittag zusammen geschmückt), darunter liegen Geschenke (ob der Weihnachtsmann an alles gedacht hat?), Alle wünschen sich gegenseitig fröhliche Weihnachten (so soll es sein), Geschenke auspacken (Riesenfreude), Wir verbringen den Abend zusammen und spielen (mit unseren neuen Spielsachen), ich streite nicht einmal mit meinem Bruder (erstaunlich), Schlafenszeit (glückliche Kinderaugen schließen sich)

Als Teenager:
Weihnachten steht vor der Tür? Oh, das bedeutet wieder lieb sein (ja ja, auch ein Teenager sollte das), Zimmer aufräumen (warum denn das? Da darf eh niemand rein), mich beobachtet fühlen (nein, doch nicht vom Christkind), Mama beim Großreinemachen helfen (als ob es hier sonst nicht sauber wäre), Wunschzettel schreiben (na ja, nicht fürs Christkind, aber meine Eltern sollten schon wissen, was ich gerne haben möchte)

Dann am Weihnachtsabend:
Gespannte Erwartung (ob ich lieb genug war?), Vorfreude (hab ich nichts vergessen auf meinem Wunschzettel?), Streit mit meinem Bruder (mahnender Mutterblick), immer noch Erwartung (das dauert und dauert), Abendessen (hab eigentlich keinen Hunger), Tisch abräumen (könnten wir doch eigentlich auch später machen), Geschirr spülen (übernimmt der Geschirrspüler, nein, nicht mein Vater, wir hatten einen Geschirrspüler), wieder warten (warum eigentlich? Die Geschenke könnten sie uns doch auch so geben), immer noch warten (die laufen durchs Haus), Schritte im Flur (na ja, sind meine Eltern, die schleppen nun alles an)

Bescherung:
Wir gehen ins Wohnzimmer (mit suchendem Blick), der Weihnachtsbaum strahlt (den haben wir wieder gemeinsam geschmückt), darunter liegen Geschenke (prüfender Blick), Alle wünschen sich gegenseitig fröhliche Weihnachten (machen wir jedes Jahr, gehört dazu), Geschenke auspacken (ja, es ist alles da), wir verbringen den Abend gemeinsam (na ja, später geh ich zu meiner Freundin), Schlafenszeit (zufrieden schließen sich meine Augen)



Als berufstätige Frau:
Weihnachten steht vor der Tür? Oh, das bedeutet wieder alle Leute haben Stress (ich nicht, Weihnachten ist doch nichts besonderes), aufräumen (bin den ganzen Tag arbeiten, wird nichts unordentlich), mich beobachtet fühlen (nur von anderen Leuten, warum ist die nicht gestresst?), Wunschzettel schreiben (ne, nicht mehr, ich weise meinen Partner unmissverständlich auf meine Wünsche hin)

Dann am Weihnachtsabend:
Gespannte Erwartung (aber überhaupt nicht), Vorfreude (nein, ein Abend wie viele andere), Streit (mit wem denn?), Abendessen (na ja, etwas festlicher als sonst), Tisch abräumen (geht fix, sind ja nur zu zweit), Geschirr spülen (ja, das auch), Vorfreude (hält sich in Grenzen)

Bescherung:
Der Weihnachtsbaum strahlt (hab ich alleine schnell geschmückt), wir tauschen Geschenke aus (mit Küsschen und lieben Wünschen), Wir verbringen den Abend zu zweit (wie eigentlich jeden Abend), schlafen gehen (puh, nun ist das auch vorbei)


Als Mutter:
Weihnachten steht vor der Tür? Oh, das bedeutet liebe Kinder (na ja, muss ja nicht wirklich sein, das ist relativ) Zimmer aufräumen (nicht ich, meine Kinder), Großreinemachen (obwohl eigentlich alles sauber ist), Einkaufen (na ja, nun bin ich der Weihnachtsmann?), Vorbereiten (soviel Arbeit, ob Mama das auch so gesehen hat?)

Dann am Weihnachtsabend:
Gespannte Erwartung (werden sich meine Kinder freuen?), Vorfreude (auf die leuchtenden Kinderaugen), Streit unter den Schwestern (mahnender Blick von mir), Abendessen (ich fühle die Ungeduld meiner Kinder), Tisch abräumen (wir machen es gemeinsam), Warten (ja, auch ich brauch einige Zeit um die Geschenke zu arrangieren), Erinnerungen (wie habe ich mich als Kind gefühlt?)

Bescherung:
Der Weihnachtsbaum strahlt (haben wir heute Nachmittag gemeinsam geschmückt), Die Augen meiner Kinder strahlen (meine auch), meine Kinder sehen glücklich aus (das war mein Ziel), wir verbringen den Abend gemeinsam (noch machen die Kinder das gerne), dann eine Frage meiner Tochter: „Mama, sind heute alle Kinder so glücklich wie wir?“ (ich bin leicht überrascht), ich antworte ehrlich: „Nein mein Schatz, es gibt sehr sehr viele Kinder, die auch heute unglücklich sind.“ (Ratlosigkeit meinerseits, traurige Gesichter meiner Kinder), Meine Kinder sollen glücklich sein (ich bin halt Mutter), für heute lenke ich sie ab (obwohl, ich bin stolz, dass sie nicht nur an sich denken), ich habe es geschafft, sie sind wieder fröhlich (das Thema ist aber noch nicht beendet), Schlafenszeit (meine Kinder fallen glücklich ins Bett), meine Gedanken gehen zurück zu meiner Kindheit (lang ist es her), ja, auch ich war glücklich (wie meine Kinder auch)

Erinnerungen an Weihnachten? Es gibt schöne, und nicht so schöne. Die schönsten für mich sind die, als ich in die leuchtenden Augen meiner Kinder geschaut habe. Und diese Erinnerungen werden noch mehr, denn meine Kinder sind noch lange nicht erwachsen. Ich werde alles tun, um meinen Kindern schöne Erinnerungen zu bewahren. Daraus lässt sich viel Kraft für das weitere Leben schöpfen. Diese Kraft möchte ich meinen Kindern mit auf den Weg geben, nicht nur zu Weihnachten, sondern immer.

© Claudia Woitzel

http://www.woitzel.de/claudia/


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Die Siegerbilder auf unterschiedliche Themen:

Dieter Röhl, Bromma2002, Winter in Schweden
[image]
http://members.e-media.at/Bromma2002/



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Zum Brauchtum:

In den Niederlanden gibt es gleich drei Feierlichkeiten im Dezember. Neben Weihnachten und Sylvester wird der Nikolaustag ausgiebig gefeiert. Die Feierlichkeiten, wobei KLEINE Geschenke ausgetauscht werden finden am Abend des 5. Dezember statt. Vor allem für Kinder gibt es Geschenke. Bereits Mitte November kommt in einem niederländischen Hafen das grosse Schiff aus Spanien mit dem Heiligen Nikolaus und seinen 'Zwarte Píeten' an. Das Ganze wird live vom Fernsehen übertragen damit auch alle wissen dass der Nikolaus im Lande ist. Kinder setzen an mehreren Abenden einen Schuh beim Kamin und finden (hoffentlich) am Morgen eine kleine Süssigkeit im Schuh. Jetzt aber zurück zum 5. Dezember. In den Schulen wird das Fest auch gefeiert. Schon einige Wochen vorher wird gelost, denn jeder Schüler soll ein Geschenk für einen Mitschüler basteln. Dabei werden Hobbies oder Eigenschaften des Kindes Leitfaden beim Basteln. Im Inneren des Geschenks befinden sich kleine Süssigkeiten und es gibt ein Gedicht dass beim Öffnen in der Schule vom Empfänger vorgelesen wird. Nach dem Öffnen alle dieser Pakete wird in der Klasse gespielt (Brettspiele u.a.).
Cor K.
http://www.islandpassions.nl/dp.html


[image]





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Zum Neuen Jahr:








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